10. Januar 2005

erster Eintrag - entgegen dem Lernen


So,
nachdem ich nun seit Wochen schon versuche, Dinge zu finden, die mich am Lernen hindern und so meinen inneren Stress immer mehr zunehmen lassen, da der große Termin des Physikums immer näher rückt (7. März), bin ich endlich beim Bloggen gelandet.

Bisher hatten mir immer diverse kleine Heftchen für Notizen und Gedanken ausgereicht, seit vier Monaten erfüllt diese Aufgabe ein schicker Moleskine Notizblock (danke NEON für das Abo-Geschenk) und jetzt wird das ganze plötzlich digital und global.

Wobei sich mir bei global sogleich die Frage stellt, was das globale Anbieten von Informationen bringt, wenn es a) individuelle Information ist und b) so enorm viele Leute diese Art der Information anbieten? Ich meine, wer setzt sich denn hin und liest überhaupt die ganzen Blogs?

Wenn nun aber eh keiner diese Blogs liest stellt sich mir die Frage (normalerweise schriebe ich hier "dem geneigten Leser", aber s.o.), warum dann überhaupt sich hinsetzten und ewig am PC rumtippen?

Tja, zum einen, wie eingangs erwähnt, um nicht lernen zu müssen. Zum anderen, so zumindest ist mein momentaner Glaube bzw. das Ergebnis einer ersten Selbstreflexion, vielleicht eine Art Therapie, um mit den vielen Gedanken, die so in meinem Hirn herumschwirren, fertigzuwerden.

Damit komme ich auch noch schnell zum Titel: "Zeitlupe":

die meisten Gedanken ergeben sich aus Alltagsbeobachtungen oder -erlebnissen, die in ihrem kurzen Moment des Passierens so flüchtig und endlich sind, dass eine Zeitlupe nötig ist, um sich einmal die Zeit zu nehmen und zum anderen genauer hinsieht (Lupe),was passiert.

Soviel als ersten Eintrag,
mal sehen, wann der Zweite folgt.

Borno

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